Von Krieg und Frieden

Ein Markt-Kiosk in Donezk erzählt

Kseniya Fuchs

Die ukrainische Künstlerin und Aktivistin Kseniya Fuchs las ihre Erzählung „Konservierung“ aus der Perspektive eines Markt-Kiosks in Donezk. Ein Text, den sie ihrem Vater gewidmet hat.

Kseniya Fuchs stellte auch ihren Verein „Ukrainisches Atelier für Kultur und Sport“ vor mit Sitz in Stuttgart, der jetzt Hilfslieferungen in die Ukraine organisiert. https://uaks.de/

Die Vorlesescheune war am 9. April gut besucht trotz klammer Temperaturen

Zuvor ging es im Hauptprogramm „Ach, du dickes Ei“ um die Suche nach den Eier-Verstecken in der Literatur. Und oft fanden sie sich da, wo es in Beziehungen knirscht. Das Eulentheater spielte ein Stück, das die Gäste fast auswendig mitsprechen konnten: „Ich hätte nur gern ein weiches Ei und nicht ein zufällig weiches Ei.“ Von Loriots unsterblichem Viereinhalb-Minuten-Ei über Tony Buddenbrooks Eierfrühstück, mit dem sie gegen ihren Ehemann protestiert über die bitterböse Satire „Verfluchte Eier“ auf die Sowjetunion wurden die Eier aufgestöbert. Sie fanden sich auch in Judith Hermanns Roman „Daheim“ und in Elisabeth Kabateks „Chaos in Cornwall. „Mit Hochgenuss und Dauerschmunzeln“, so beschrieb eine Dame aus dem Publikum ihre Reaktion, als sie am nächsten Morgen ein Frühstücksei – punktgenau – zubereitete.

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