Wir sind wieder da

Unsere Vorlesescheune hat sich zu einem richtigen kleinen Theater gemausert mit mehr Spielfläche und Auftrittsmöglichkeiten für Erzählen, Lesen und das „Eulentheater“. Von allem wird es zum Neustart nach der Corona-Pause etwas geben.

„Sehnsuchts-Ziele“ – das sind nicht nur geografische Orte. Manche sind ganz nah, aber scheinbar unerreichbar. Andere sucht man in anderen Menschen oder findet sie in sich selbst. Aber wir würdigen auch die ganz konkreten Sehnsucht-Ziele in der Sommer-Literatur von Süden nach Norden und in Übersee.

Da wir auf den Abstand achten, haben wir keine Bänke mehr, nur noch Stühle. Und wir werden nur 10 Gäste pro Lesung einlassen. 
Daher Anmeldungen bitte bis 15. Juli an vorlesescheune@posteo.de

Sollten sehr viele Anfragen eingehen, bauen wir eine dritte Lesung am frühen Nachmittag ein. 

Wie immer in der Ludwigsburger Straße 20, 71642 Ludwigsburg-Hoheneck.

Von Tintenfischen, Nordlichtern, Lärchen und Linden

Ich habe die Zeit genutzt und mein Repertoire mit freien Erzählungen ausgebaut. Für die Vorlesescheune, für Feste, Familienfeiern usw. Videos auf Anfrage. Die aktuelle Themen:

„Beschwerden bei der Schöpfung – Die Lärche“(haben einige in der Vorlesescheune schon gesehen und gehört)

„Beschwerden bei der Schöpfung – Das Tintenfischprinzip“

„Liebesgaben – Der Lindenbaum“

„Wie der Fuchs das Polarlicht erfand“

„Der verliebte Schneemann“

Lesen und abwarten

Die versprochene Lese-Liste:

Bernhard Schlink, „Olga“ und Monika Helfer, „Die Bagage“: Zwei ganz neue Romane mit sehr starken Frauen-Figuren.

Luca Ventura, „Mitten im August“: ein guter Regional-Krimi zwischen Capri, Ischia und Neapel

Michael Lüders, „Aminas Restaurant“: eine wunderbare Liebesgeschichte von einem Polit-Analysten und Nahost-Experten

John Knittel, „Via Mala“, zum Wiederlesen und Staunen, ein Vorläufer von Ferdinand von Schirachs Büchern zu Recht und Gerechtigkeit

und natürlich immer:

Susanne Sterzenbach, „Die Pferde der Madonna“, ebook bei Thalia (siehe den entsprechenden Artikel früher auf der Webseite)

Die Schutzmacht der Bücher

In dem Buch „Un Rayo de Esperanza“ von Francesc Miralles , zu deutsch: „Ein Funken Hoffnung“ erklärt ein Bücherfreund: „Wenn du mein Haus betrittst, empfangen dich in der Diele 3000 Schutzgötter in den Regalen.“ Diese Bücher geben dem Leser Halt und Schutz vor den Unbilden des Lebens und der Seele, weil sie ihm ein Leben in anderen Welten ermöglichen.

Das fand ich sehr schön. Die Vorlesescheune lässt den Schutz der Bücher all ihren Besuchern zuteil werden.

Die Pferde der Madonna

Dieses neue E-Book aus meiner Schreibwerkstatt ist bei thalia.de/ebooks soeben erschienen.

CMB – dieser drei Buchstaben beschäftigen die Familie Miranda seit Jahrhunderten. Hat das Geheimnis mit den Drei Heiligen Königen zu tun, Caspar, Melchior, Balthasar? Die Kölner Archivarin Basiliki wird von ihrem Vater beauftragt, uralte Spuren wieder aufzunehmen, in Griechenland, Italien, Algier, Jerusalem, Istanbul. Sie findet tiefe Verletzungen und große Liebesgeschichten – auch ihre eigene. Die Geschichte der Mirandas ist auch ein spannendes historisches Abenteuer, von der Vertreibung der Juden aus Spanien über die Reise der Reliquien der Drei Heiligen Könige nach Köln, die Machenschaften der Kreuzritter auf Rhodos, die Herrschaft der Piraten in Algier, einer Flucht in die Sahara und zweifelhaften Entdeckungen in italienischen Kirchen und Klöstern. Immer wieder kehrt Basiliki aber zu ihrer Familie auf die griechische Insel Samos zurück, in das kleine Restaurant in den Bergen, genießt die paradiesische Landschaft und lernt in einem Lager an der Küste auch die Flüchtlinge von heute kennen. Die Lösung des Familienrätsels aber wartet in der Schweiz. „Geschichten weben das Leben und den Zusammenhalt von Familien.“

Weihnachten 2019

Das war eine schöne volle Runde am Samstag im Haus der Katholischen Kirche. Weihnachtsgeschichten satt, fast eine ganze Stunde. Mit „Die drei Königinnen“ und „Der Fremde“ aus meinem E-Book „Weihnachtsgeschichten“ (thalia.de) und „Weihnachtsessen“ aus „Ich kann mir alles merken, nur nicht mehr so lange“ von Nora Ephron.

Am 25. April geht es weiter in der Scheune in der Ludwigsburger Straße 20

Phantastisch, Geheimnisvoll, Kriminell

Unter diesem Motto fand die letzte Vorlesescheune vor Ort für Erwachsene in diesem Jahr statt. Langsam wird es in der Scheune zu kalt. Aber sie wird ambulant auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg wenigstens im Dezember „überwintern“. Die Scheune war gut besucht. Zu Hören bekam das Publikum:

  • „Warum die Lärche golden ist“, eine frei erzählte Geschichte
  • .Tom Hillenbrand, „Tödliche Oliven“
  • M.R.C. Kasasian, „Mord in der Mangle Street“,
  • Shaun Tan, „Reise ins Innere der Stadt“ (Die Krokodile leben im 87. Stock)
  • Simone Perotti, „Atlas der Mittelmeerinseln“ (Sweti Iwan)
  • „Der blühende Papagei bringt die Bilder zum sprechen“, erschienen in der SWR2 Reihe „Funksalon“ im Jahre 1989
  • „Taxi 205“ aus der Sammlung „Weihnachtsgeschichten“, unter Susanne Sterzenbach als Ebook bei thalia.de erhältlich.