In zarten Wintertupfen schüttete der Himmel ersten Schnee…(Mascha Kaleko)
UNBEDINGT ANZUSCHAUEN NOCH BIS ENDE JANUAR IM LITERATUR-CAFÉ DER PH LUDWIGSBURG:
In Zusammenarbeit mit der LeseLounge e.V., dem gemeinnützigen Verein zu Förderung von (Vor-)Lesen haben wir wieder einen Online-Adventskalender für Kinder und Eltern gestaltet, erzählt, aufgenommen. Zu sehen und zu hören ab 1. Dezember. https://www.youtube.com/watch?v=qcF6xww59AA
Advent, Advent – VorleseScheune und LeseLounge e.V. durften am Samstag vor dem 1. Advent wieder in der wunderschönen Bücheratmosphäre des Antiquariats Alt-Hoheneck Weihnachtsgeschichten für Kinder vorlesen. Vom Nikolaus, der eine Panne hat und von einem verzauberten Wunschzettel. Wir danken unseren Gastgebern Heiner und Renate Beuttler.
Mit den Vorleserinnen Daniela, Kerstin und Susanne dann auch beim 1. Hohenecker Weihnachtsmarkt: Ganz große Spannung, glänzende Augen und rote Backen im zahlreichen Publikum. Aber nicht nur bei den Kindern. Kommentar von Eltern: „Für uns war es noch viel schöner.“
Die Scheune ist im Kälteschlaf, aber wie jedes Jahr sind wir vor Weihnachten mit unseren Programmen zu Gast in anderen Häusern. Wir danken allen Gastge bern und freuen uns, dort unser Publikum zu treffen.
Bevor es Pasta gibt, erzähle ich aber wie jeden Monat von meinen Lieblingsbüchern. Am 5. November um 10.30 Uhr: Literatur am Vormittag in der Stadtbibliothek Ludwigsburg mit dem Thema Wasser, mitgestaltet vom Ludwigsburger Filmclub,
Am 29. November um 11 Uhr: Adventsgeschichten für Kinder, im Laden des Antiquariats Alt-Hoheneck, Untere Gasse 24, 4-10 Jahre, https://antiquariat-althoheneck.de
Und am 30.11. beim ersten Hohenecker Adventsmarkt wieder in Kooperation mit der LeseLounge, dem gemeinnützigen Verein für die Förderung des (Vor-)Lesens, lesen wir 3 x eine halbe Stunde für Kinder von 4 – 10 Jahren. https://www.leselounge-ev.de
Um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr
Und das war: Vernissage der Ausstellung „Zerbrechliche Schönheit“ in der PH Ludwigsburg, Literaturcafé
Die wunderbaren Grönlandbilder des Fotografen Peter Vogel fanden ein hochinteressiertes Publikum. Viele Fragen, viele Gespräche. Michael Gans von der PH Ludwigsburg hat diese Begegnungen mit seiner Moderation charmant und treffend inspiriert. Und im Gedanken, Klimaschutz positiv zu motivieren, um das Schöne zu bewahren, waren wir uns auch mit Campus for Future einig. Internationaler Klimastreik am 14. November. Die Literatur war ebenfalls Gesprächsstoff: „Das Tal der Blumen“ der grönländischen Schriftstellerin Niviaq Korneliussen und die Berichte von Christiane Rittter und Marleen van der Laan über ihre Winter in Spitzbergen.
Die Bilder sind noch bis Ende Januar im Literatur Café der PH zu sehen.
Im Literaturcafé der PH Ludwigsburg, Reuteallee 46, 71634 Ludwigsburg am Dienstag, den 28.10.25 um 19.00 Uhr, Eintritt frei
Am Dienstag, den 28. Oktober 2025 wird die Fotoausstellung von Peter Vogel um 19 mit einer Vernissage im Literatur-Café der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg eröffnet. Im Anschluss an eine Lesung von Susanne Sterzenbach mit thematisch passenden Texten, gibt es die Möglichkeit zum Austausch im Gespräch.
Foto: Peter Vogel
Eisberge: Giganten von berührender Schönheit und beängstigender Vergänglichkeit. Der Fotograf Peter Vogel hat sie in seinen Bildern festgehalten. „Um allen zu zeigen, was wir verlieren.“ Bei der Vernissage seiner Ausstellung wird er von seinen Grönlandreisen erzählen, vom Staunen und vom Warten auf den richtigen Augenblick. Von der Hoffnung, dass wir uns verzaubern lassen und doch noch etwas tun wollen und können, um diese grandiose Natur zu bewahren. Dazu liest Susanne Sterzenbach aus der arktischen Literatur. Die junge preisgekrönte grönländische Schriftstellerin Niviaq Korneliussen führt uns durch „Das Tal der Blumen“ und erzählt von der Zerbrechlichkeit der Inuit. Christiane Ritter und Heleen van der Laan, zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen, schildern ihr Leben und Überleben im Polarwinter.
Das war „So spielt das leben – oder etwa nicht?“ von und mit Rolf Breuer und Manuella Neumann am 5. Oktober
Sie waren ein glanzvoller Höhepunkt zum Abschluss der Saison in der VorleseScheune: Kabarettist und Autor Rolf Breuer und seine Frau, die (Opern-)Sängerin Manuella Neumann.
Mit Geschichten, Gedichten und Gesang führten sie uns durch das Leben, die Liebe, die Niederungen der Politik und die Höhenflüge der Hoffnung. Kurz: durch das Menschlichallzumenschliche.
Wie immer am Sonntag um 16 Uhr. Am 5. Oktober. In der Ludwigsburger Straße 20, 71642 LB-Hoheneck, Eintritt frei, Anmeldung erbeten: vorlesescheune@posteo.de
Was hat man nicht alles hinter sich – und noch vor sich -, wenn man die 70 überschritten hat? Rolf Breuers Geschichten – in Prosa, Gedichtform und auch mal als Lied – haben viele Quellen: Er war und ist Autor, Satiriker, Rezitator und Kabarettist, hat als TV-Redakteur und später freier TV-Journalist gearbeitet, jahrelang Fernsehmenschen trainiert und gecoacht genauso wie Manager großer und kleiner Unternehmen. Und war einige Zeit Behindertenpädagoge – damals entstand die Grundlage für sein Spezialmotto „Erzählen statt Quälen!“. In der Vorlesescheune ist er seit Jahren ein bekanntes „Gewürz“ In der wohlschmeckenden „Suppe“ der literarischen Texte. Und vermutlich gibt uns auch seine Frau wieder die Ehre: (Opern-)Sängerin Manuella Neuman mit ganz speziellen musikalischen Glanzlichtern. Sie war auch am 17. August dabei, siehe Rückblick im Artikel „LesArt-Autoren aus der Region“.
Außerdem am 13. September Büchermarkt in Alt-Hoheneck und am 8. Oktober wieder Literatur am Vormittag in der Stadtbibliothek Ludwigsburg https://www.stabi.ludwigsburg.de
Und das war LesArt 25 – Autoren aus der Region am 7. September
Applaus für unser Festival
Literatur macht Laune mit Rolf Breuer, Michael Gans, Thomas A. Klein, Lucia Leidenfrost, Karin Feltes und Rebecca Gehrig (jeweils von links nach rechts)
Vor vollem Haus lasen sie Geschichten über Geschichten und Sprache (Lucia Leidenfrost); von Müttern, die immer schuld sind (Karin Feltes); von spannenden Begegnungen im Urwald (Rebecca Gehrig), von mathematischer Brautschau bei Johannes Kepler (Thomas A. Klein); aus dem Diarium 25 (Michael Gans); und von den Fallhöhen des Sports (Rolf Breuer).
Diarium-Eintrag von Michael Gans
Lesung
am Sonntagnachmittag in der Hohenecker Scheune bei Susanne und Peter wie vertraut ist bereits alles so liebevoll arrangiert familiär
Autor:innentreff vorab ein überraschendes Treffen mit Rebecca vormals bei den PHLeddermäusen aktiv nun Reiseliteratin im Aufbau
Herzensinsel Madagaskar ambivalente Erlebnisse im Buch gefasst und Lucia die letztjährige Stadtschreiberin Mir ist die Zunge so schwer
Thomas auf Keplers Spuren vielleicht ergibt sich doch mal eine Lesung im Lit-Café Karins Mutterseelen allein Rolf aus seinen Sporttexten
Beim Après hinterm Haus bei Peters Tortilla und Sekt bleibt die Literatur Thema diverse Perspektiven darauf ihre Veränderung endlos
Dank den lieben Gastgebern ihrem nimmermüden Einsatz dieses kleine feine Fest der Texte ihren Verfassern und dem goutierenden Publikum
Wie immer in der VorleseScheune in LB-Hoheneck, 71642 Ludwigsburg, Ludwigsburger Straße 20, Eintritt frei, Anmeldung erbeten: vorlesescheune@posteo.de
„Geschichten sind der Teppich menschlicher Erfahrungen“ – unter diesem Motto steht unser 3. hauseigenes Festival für Autoren aus der Region. Es führt wieder fünf Geschichten-Erzähler zusammen. Lucia Leidenfrost, Ludwigsburger Stadtschreiberin des Jahres 2024, liest aus „Mir ist die Zunge so schwer“. Sie beginnt den Teppich, den wir aus Büchern und Sprache in der LesArt weben wollen. Weitere Fäden knüpft Rebecca Gehrig, die nie eine Reise nach Madagaskar unternommen hätte, wenn sie sich nicht als Kind in einen Lemuren im alten Tierlexikon ihrer Eltern verliebt hätte. Karin Feltes hat wieder eine experimentelle Story dabei: Mutter Seelen Allein. Michael Gans überrascht uns mit neuen Episoden aus seinem Publikumsliebling „Diarium“ und Thomas A. Klein widmet sich den großen Wissenschaftsautoren unserer Region in „Stella Nova – Heilige Wahrheit.“ Eine Geschichte der Freundschaft zwischen Johannes Kepler und Martin Stauber.
Und das war „Kulturbeutel – Literarische Taschenspielereien“ am 17. August
„Ihr habt etwas Wunderbares erschaffen“, steht im Gästebuch. Wir danken unseren Gästen für ihr Lachen und ihr inspirierendes Interesse, in dem Geschichten und Lieder erst lebendig werden. Ein wunderbares Publikum.Höhepunkte schufen Rolf Breuer, Autor und Kabarettist und seine Frau, die Opernsängerin Manuella Neumann, mit Duetten über Känguruhbeutel und prominente Taschen-Träger und einem wahrhaftigen Tüten-Dudelsack.
Die VorleserInnen Kerstin Münch und Susanne Sterzenbach kämpften mit Handtaschen-Monstern und Taschen-Dieben.
Wie immer am Sonntag um 16 Uhr, in der Ludwigsburger Straße 20, 71642 LB-Hoheneck, mit der Bitte um Voranmeldung an: vorlesescheune@posteo.de, Eintritt frei
Jede Handtasche trägt ein Rätsel oder Geheimnis in sich: zu klein, zu groß, zu schwer. Außerdem Botschaften verbotener Liebschaften, Quittungen von zu teuren Schuhen. Pillen gegen verheimlichte Krankheiten. Zeugen verborgener Süchte. Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller hat einen ganzen Band mit Erzählungen über die Handtasche herausgegeben. Darüber steht der Satz: „Jede Handtasche kann zum Monstrum werden.“ Zum Beispiel wenn das Krokoleder sich in das Reptil zurückverwandelt. Makaber geht es auch bei Elke Heidenreich zu, wenn sie von der Tasche im letzten Hemd erzählt. Unverzichtbar sind Taschen jeder Art für kleine und große Raubzüge. So übt sich Thomas Manns Hochstapler Felix Krull im Stibitzen von Pralinen, die er in die Manteltasche steckt.Es gibt weltberühmte Figuren mit zaubervollen Taschen: Mary Poppins, Alice im Wunderland, Pippi Langstrumpf. Oder Jane Birkin. Nicht zu vergessen die armen Verwandten der Taschen, alias Tüten, die aber selbst ein Luxus- Eigenleben führen können. Eine ganz eigene Tütenvariation hat Autor und Kabarettist Rolf Breuer im Angebot.
Nach all diesen literarischen Taschenspielereien, laden wir Sie diesmal zu einer Taschentausch-Börse ein. Bringen Sie einfach Ihre abgelegten Taschen mit und nehmen Sie sich eine andere.
das war: Arktis – Zerbrechliche Schönheit, Fotografien von Peter Vogel und Literatur am 20. Juli
Vernissage mit Fotografien von Peter Vogel aus Grönland, Susanne Sterzenbach und Sylvia Kern lesen arktische LiteraturPeter Vogel möchte mit seinen Bildern zum Bewahren der zerbrechlichen Schönheit beitragen und erzählt von der Kunst der richtigen Linie beim Fotografieren der Eisberge (Foto: Thea Schöllhorn)Rolf Breuer, Autor und Kabarettist, widmet der Vernissage eine Eisberg-BalladeChristel Schmid aus dem Literatur-Team berichtet von ihrer Grönlandreise. „Die schiere Stille, der pure Gegensatz zum Großraum Stuttgart.“
Und ein aktueller Termin: Am 13. August um 10.30 wieder Literatur am Vormittag in der Stadtbibliothek Ludwigsburg, https:/www.stabi.ludwigsburg.de
Wie immer Sonntag um 16 Uhr in der Ludwigsburger Straße 20, 71642 LB-Hoheneck, mit der Bitte um Anmeldung an: vorlesescheune@posteo.de
Eisberge: Giganten von berührender Schönheit und beängstigender Vergänglichkeit. Der Fotograf Peter Vogel, Mitbegründer der VorleseScheune für Erwachsene, hat sie in seinen Bildern festgehalten. „Um allen zu zeigen, was wir verlieren.“ Bei der Vernissage seiner Ausstellung wird er von seinen Grönlandreisen erzählen, vom Staunen und vom Warten auf den richtigen Augenblick. Von der Hoffnung, dass wir uns verzaubern lassen und doch noch etwas tun wollen und können, um diese grandiose Natur zu bewahren. Dazu haben wir wieder im Team mit Christel Schmid, ebenfalls Grönlandreisende, die literarische Begleitung gestaltet. Die Inuit beschwören in einem ihrer ältesten Märchen die „Mutter des Meeres“ und die Gefahren durch gierige Menschen. Wir begleiten Arktisforscher und ihre Frauen in die Eiswüste und erzählen von der großen Liebe im und zum ewigen Eis. Frauen verschiedener Generationen schreiben vom Polarwinter und wie sie ihm getrotzt haben. Und die preisgekrönte grönländische Schriftstellerin Niviaq Korneliussen führt uns durch „Das Tal der Blumen“. Extra zur Vernissage hat Autor und Kabarettist Rolf Breuer dem Eisberg eigens ein Poem gewidmet.
Und das war „Verteidigung des Mittagsschlafs am 29. Juni 25
Feinsinnig, humorvoll und philosophisch verzauberte der Schriftsteller Ben Rakidžija die Gäste mit seiner Poesie der Siesta und wusste Antwort auf viele Fragen von Mittagsschlaf-Fans und solchen, die es werden wollen. Sein Buch heißt „Verteidigung des Mittagsschlafs“, erschienen im Verlag Köngishausen und Neumann.
Wie immer Sonntag um 16 Uhr in der Ludwigsburger Straße 20, 71642 LB-Hoheneck, mit der Bitte um Anmeldung an: vorlesescheune@posteo.de
Ben Rakidžija ist in Neckarweihingen geboren, ein deutsch-kroatischer Ludwigsburger. Inzwischen weit gereist. Er hat das Literatur-Festival Lit.EU in Kroatien gegründet. Der Schriftsteller Ben Rakidžija begrüßt Sie in der VorleseScheune mit der ´Verteidigung des Mittagsschlafs`: Eine kleine Poesie des Schlafens, ein philosophisches Essay des Träumens, eingebunden in eine Verteidigungsrede aus dem fiktiven Land Tasmunien. „Bereichernd für Herz und Geist“, beschreibt er selbst seinen Text.“ Literaturkritiker Denis Scheck lobt: „Alles andere als ermüdend, sondern hellwach und überaus ausgeschlafen, denkt Ben Rakidžija in diesem Buch über die Siesta nach.“ Ein ausgeruhter unterhaltsamer Nachmittag mit Lesung und Gespräch bei Scheunenkuchen und Kaffee.
Und das war „Magisches Mexiko“ am 18. Mai 2025
Es war wirklich magisch. Mit Literatur, Kabarett, Musik und Puppentheater zum faszinierenden bunten Mexiko. „So viel Lebensfreude und positive Energie“, freute sich ein Gast. „So viel schöne Sprache und Freude am Tun“, ein anderer. Wir danken unserem fantastischen Publikum für das Vertrauen und die gute Laune, die uns immer wieder anspornen.
Rolf Breuer, Kabarettist und Autor und Susanne Sterzenbach von der VorleseScheune
Wie immer in der Ludwigsburger Straße 20, 71642 Ludwigsburg, Eintritt frei, Anmeldung erbeten an vorlesescheune@posteo.de
Frida Kahlo ist das Gesicht Mexikos, keine Frage. Doch ihre Wurzeln liegen in Pforzheim. Daher stammte ihr Vater, der Fotograf Carl Wilhelm „Guillermo“ Kahlo. Die Familiengeschichte ist schon ein ganzer Roman. Frida hat nicht nur gemalt, sondern auch viel geschrieben. Berühmt sind ihre Liebesbriefe und ihre Rezepte. Sie selbst wurde beim kubanischen Krimi-Star Leonardo Padura zur Romanfigur. Die gewaltigen, farbenreichen Erzählungen aus den Mythen der Maya und Azteken bilden heute noch die Basis der Kultur des Landes. Die entdeckten später auch deutsche Flüchtlinge wie Anna Seghers in ihrem Roman über „Das wirkliche Blau“. Aus Mexiko stammen Tomaten und Paprika – was wäre uns ohne diese Schätze alles entgangen. Von Ketschup bis Chili con Carne. Starke Frauen sind das Symbol Mexikos, nicht erst in unseren Zeiten, in denen sie nach Verschwundenen suchen und gegen Frauenmorde kämpfen. Angeles Mastretta hat ihnen mit ihren Erzählungen ein Denkmal gesetzt, den „Frauen mit großen Augen“. Eine literarische Reise durch ein Land voller Farben und Magie.
Und das war „Von Neckarperlen und Donauwellen – eine literarische Flusskreuzfahrt“ zum Start in unsere 7. Saison am 12. April 2025
Susanne Sterzenbach und Kabarettist/Autor Rolf Breuer vor vollem Haus
„Das Herz der Finsternis“ von Joseph Conrad mit Rolf Breuer und Sylvia Kern und Kerstin Münch als sächsischer Fluss.
Samstag, 12. April um 16 Uhr. In der Ludwigsburger Straße 20, LB-Hoheneck. Anmeldung erbeten: vorlesescheune@posteo.de, Eintritt frei. Warme Kleidung empfohlen.
Bald gras ich am Neckar, bald gras ich am Rhein. An der schönen blauen Donau. Der Vater Rhein – Flüsse ziehen sich durch Musik und Literatur. Goethe, Victor Hugo, Clemens Brentano, Heinrich Heine, Heinrich Böll sind nur ein paar der berühmtesten Rhein-Schriftsteller. Doch der Neckar ist das wahre Gewässer der Geistesgrößen: Schiller, Hegel, Hölderlin, Mörike, Kerner, Uhland, Hilde Domin, Hermann Lenz – kaum eine andere Region hat so viel Einfluss auf die literarische Entwicklung Deutschlands gehabt. Aber damit nicht genug. Jeder Fluss öffnet Kulturräume voller Geschichten. Ein Nilpferd erzählt, wie sehr es von den alten Ägyptern geschätzt wurde. Ein altes Märchen berichtet, wie der Amazonas entstand. Die Schriftstellerin Elif Shafak lässt in ihrem Roman „Am Himmel die Flüsse“ das uralte Mesopotamien mit Euphrat und Tigris lebendig werden. Joseph Conrad lässt seinen Marlow aufbrechen von der Themse an den Kongo in das „Herz der Finsternis“. Und vor allem lassen wir die Flüsse selbst zu Wort kommen. Sie erzählen, wie es ihnen heute geht: begradigt, kanalisiert, verschmutzt oder gerettet. Kommen Sie an Bord zu einer literarischen Fluss-Kreuzfahrt. Autor und Kabarettist Rolf Breuer ist auch wieder dabei mit seinem ganz eigenen Geschichten-Fluss.